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Warum schwitzt man nachts?

5 Minuten Lesezeit

Wenn die Nacht zu warm wird

Verschwitzt aufzuwachen, mitten in der Nacht die Decke wegzustrampeln oder mit feuchtem Rücken zu liegen – das kennen viele. Ein gewisses Mass an Schwitzen im Schlaf ist völlig normal: Der Körper gibt nachts Feuchtigkeit ab, rund einen Viertelliter bis Liter pro Nacht. Zum Problem wird es erst, wenn die Wärme und Feuchtigkeit nicht abgeführt werden.

Wenn Sie regelmässig schwitzen, liegt das oft weniger am Körper als am sogenannten Bettklima – also dem Zusammenspiel aus Matratze, Düvet, Kissen und Bettwäsche. Stimmt dieses Zusammenspiel, bleibt es trocken und angenehm temperiert. Stimmt es nicht, entsteht ein Wärmestau.

Wie ein Wärmestau entsteht

Zwischen Ihrem Körper und der Matratze bildet sich ein kleines Mikroklima. Geben die Materialien die Wärme nicht ab, staut sie sich. Dichte Schaumstoffe, synthetische Füllungen und Bettwäsche aus rein synthetischen Fasern können wie eine isolierende Hülle wirken: Die Hitze bleibt am Körper, Sie schwitzen, und der feuchte Schweiss kühlt anschliessend unangenehm aus.

Entscheidend sind zwei Dinge: die Luftzirkulation und die Feuchtigkeitsregulierung. Luft muss durch die Schichten strömen können, um Wärme abzutransportieren. Und die Materialien müssen die abgegebene Feuchtigkeit aufnehmen und nach aussen weiterleiten, statt sie zu speichern.

  • Schlechte Belüftung der Matratze staut Wärme
  • Synthetische Fasern leiten Feuchtigkeit oft schlecht ab
  • Zu warmes oder schlecht regulierendes Düvet verstärkt den Effekt
  • Auch Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit spielen mit

Die Rolle der Materialien

Naturmaterialien haben beim Schlafklima einen grossen Vorteil: Sie können viel Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich klamm anzufühlen, und geben sie wieder an die Luft ab. Schurwolle, Kamelhaar, Tussahseide oder die Holzfaser TENCEL™ regulieren Temperatur und Feuchtigkeit auf natürliche Weise – sie wirken im Sommer kühlend und im Winter wärmend.

Die Naturhaar-Düvets von Walburga setzen genau hier an: Materialien wie Kamelhaar oder Tussahseide transportieren Feuchtigkeit zuverlässig ab und sorgen für ein ausgeglichenes Klima. Für ein luftiges Schlafgefühl im Sommer eignet sich beispielsweise ein leichtes Tussahseide-Düvet besonders gut.

Atmungsaktive Bettwaren und Bezüge

Auch die Schicht direkt an Ihrer Haut entscheidet mit. Bettwäsche aus atmungsaktiven Naturfasern wie Mako-Baumwolle oder Leinen nimmt Schweiss auf und lässt Luft an die Haut. Wer empfindlich ist oder besonders trocken liegen möchte, profitiert von Hygiene-Textilien von B-Sensible: Deren Dermofresh®-Bezüge sind atmungsaktiv und temperaturausgleichend, halten aber zugleich Feuchtigkeit von der Matratze fern – ein Vorteil gerade für Allergiker.

Wichtig ist, dass alle Schichten zusammenpassen. Die beste Matratze nützt wenig unter einem synthetischen Düvet und luftundurchlässiger Bettwäsche. Ein durchdachtes, atmungsaktives Gesamtsystem hält das Bett trocken und temperiert die ganze Nacht.

Gemeinsam das richtige Klima finden

Ob Matratze, Düvet oder Bettwäsche die Ursache ist, lässt sich nicht pauschal sagen – meist ist es eine Kombination. Bei das-bett.ch in Zürich-Altstetten schauen wir uns Ihre Schlafgewohnheiten gemeinsam an und stellen ehrlich und ohne Verkaufsdruck die Bettwaren zusammen, die zu Ihnen passen. Gerne dürfen Sie uns von Ihren Erfahrungen erzählen, damit wir gezielt beraten können.

Häufige Fragen

Liegt nächtliches Schwitzen immer am Bett?

Nicht immer, aber sehr oft. Bettklima, Materialien und Bettwäsche sind häufige Ursachen und lassen sich gut anpassen. Bei plötzlich auftretendem, starkem Nachtschweiss ohne erkennbaren Grund sollten Sie dies ärztlich abklären lassen.

Welche Materialien helfen gegen Schwitzen im Bett?

Naturmaterialien wie Schurwolle, Kamelhaar, Tussahseide oder die Holzfaser TENCEL™ regulieren Temperatur und Feuchtigkeit besonders gut. Auch ein gut belüfteter Taschenfederkern und atmungsaktive Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen helfen.

Hilft eine andere Matratze gegen nächtliches Schwitzen?

Eine gut belüftete Matratze, etwa mit Taschenfederkern, kann den Wärmestau deutlich reduzieren. Den grössten Effekt erzielen Sie aber, wenn Matratze, Düvet und Bettwäsche als atmungsaktives Gesamtsystem aufeinander abgestimmt sind.

Unsicher, was zu Ihnen passt?

In unserer persönlichen Schlafberatung in Zürich-Altstetten klären wir Ihre Fragen in Ruhe, ehrlich und ohne Verkaufsdruck.